Die karitative Ebene hatte zu Beginn der Städtepartnerschaft nur eine untergeordnete Rolle gespielt – schließlich wollte man einen gleichberechtigten Austausch und kein einseitiges Geber-Nehmer-Verhältnis. Doch aufgrund der verheerenden wirtschaftlichen Entwicklung in Zimbabwe und der HIV-Epidemie im südlichen Afrika, deren dramatischer Verlauf mehr und mehr Aids-Waisen hinterlässt, wird die Hilfe aus München für viele Menschen in Harare immer lebensnotwendiger.
Der „München für Harare e.V.“ unterstützt sozial benachteiligte Menschen und hilft ihnen längerfristig eine eigenständige Lebensgrundlage zu schaffen. Ein gleichberechtigtes und respektvolles Verhältnis zu deren Projektpartnern ist dem Verein sehr wichtig – was nicht schwer fällt im Hinblick auf Engagement, Elan und Ideenreichtum der Projektpartner. Aufgrund der eklatanten sozialen und wirtschaftlichen Probleme in Zimbabwe und somit auch in Harare, setzte der Verein weitere Schwerpunkte und kooperiert nun auch als Förderverein mit anderen Münchner Initiativen, die Projekte in Harare organisieren oder unterstützen.
Daneben gibt es aber auch zahlreiche Initiativen von Einzelpersonen, die über die Städtepartnerschaft Projekte in Harare kennenlernten und diese nun im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit Geld- oder Sachspenden unterstützen.


